Tag 33 Cagliari 32 km
- R.

- 4. Apr. 2022
- 2 Min. Lesezeit

Morgens mit Uwe gefrühstückt. Witzig, wir sind beinahe die selbe Route gefahren, er war auch auf Malta. Jedoch erst jetzt getroffen. Wir tauschten ein paar Geschichten und Erfahrungen aus, dann war er wieder auf dem Weg. Ich wollte mich hier ein bisschen umsehen und das angekündigte schlechte Wetter aussitzen (was wohl ausgefallen ist). Als allererstes wollte ich vor allem mal wieder in ein Gym, zum Pumpen. Also raus und los. Die Odysee begann, erstes Studio um die Ecke. Ob ich ein Medizinisches Zertifikat dabei hätte? Es war nicht der GreenPass. Was dieses Medizinische Zertifikat ist? Keine Ahnung, sie konnte es mir auch nicht erklären, auch alle anderen nicht, dazu ist mein italienisch zu spät. Somit weiß ich nicht ob man es braucht weil man krank ist oder eine Bescheinigung, dass man gesund ist und trainieren kann. Okay das Picasso Fitness ließ mich also nicht trainieren. Die nächsten 2 Studios auch nicht. Ich vermute, dass das eine Art Physiotherapien (google sagt Fitness, vielleicht ist die Definition halt anders) waren, obwohl das dritte sehr nach Gym aussah, wirklich. Aber er sagte mir, mit seinem Vorraum junger Mädchen, dass ich noch ein paar Meter weiter soll, ins Koala, dort würde es gehen. Okay, ich ging im Kopf schon Eigengewichtsübungen durch welche ich in der Herberge machen könnte (welches auch ein Studio hatte, ich aber zum Betreten einen Personal Trainer hätte zubuchen müssen). Also ins Koala und siehe da, ich durfte trainieren. Dort im Saal sprangen 3 Trainer rum und unterstützten die Trainierenden. Ich bin mir immer noch nicht ganz schlüssig warum? Egal, ich konnte mal wieder an Geräten arbeiten, die auch in meiner Gewichtsklasse lagen. In Neapel war die schwerste Hantel 14 kg, Aufwärmgewichte. Ich muss sagen, dass war schön. An Maximalkraft hab ich wohl 15% eingebüßt, laut Bankdrücken. Nur! Noch einmal in 3 Tagen und ich wäre wieder beim alten Gewicht, dann hätten sich meine Neuronen wieder an den Bewegungsablauf erinnert. Eine Stunde reicht ja, bloß nicht zu viel, soviel, dass ich nicht wieder bei Null anfangen muss. Konservieren, ist wichtig im Alter. Dann beim verlassen noch eine Schrecksekunde, hatte eins meiner Handys im Studio liegen lassen und war schon raus gegangen. Nix passiert, lag noch da. Puh, da geht die Düse kurz. Okay dann nach dem Essen auf das fahrrad und ab durch die Sehenswürdigkeiten der Altstadt. Das Elefantentor gefiel mir sehr. Im Anschluss noch einen Kaffe gezogen und wegen einer gebrochenen Halterung für die Videokamera noch zu einem Elektrofachgeschäft. Nicht fündig geworden, aber etwas anderes gefunden. Schau mir mal ob es funktioniert. Nur 30 km? Vor ein paar Jahren hätte das vollkommen gereicht. Egal morgen gibt es wieder mehr Kilometer. In diesem Sinne gute Nacht und Herr Putin, stellen Sie uns doch bitte das gas ab, das Rumgeeiere geht mir auf den Sack, das ist unwürdig. Wir schaffen das schon ohne. Keine Sorge.










P.S.: Why do Italian men want to be rich like Jeeps, motorcycles or football clubs? Cookies and leather is the hype after all. :D



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