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Tag 19 Catania - Syrakus 70 km

  • Autorenbild: R.
    R.
  • 21. März 2022
  • 3 Min. Lesezeit

Bummeln. Mal eine ganz neue Erfahrung beim Touren. Siebzig Kilometer. Und dann war die Strecke nicht einmal besonders anspruchsvoll. Einzig meine neue Schwachstelle, die Prellung am Rücken durch den Treppensturz, meldete sich hin und wieder bei einem Schlagloch schmerzhaft. Scheint nicht wirklich was ernstes zu sein, sollte in ein paar Tagen wieder gut sein, der geprellte Muskelstrang. Deswegen bin ich ja jeden zweiten Tag ins Gym gerannt, vor ein paar Jahren wäre das noch schlimmer ausgegangen. So heute war erstmal geradeaus die Bundesstraße lang angesagt. Auf der ganzen Strecke war 50ig erlaubt, incl Überholverbot. Denke ich war einer der wenigen der sich an die Vorgaben hielt, es ist schon herrlich wenn LKWs PKWs überholen. Wenn einer nur 50ig fuht, dann zog er eine ganze Schlange an überholwütigen Verfolger hinter sich her. Ich blieb bei unter 50ig (sogar 30ig), hatte es aber auch nicht eilig. Okay am Morgen, vor dem losfahren, musste ich mich erstmal um mein Fahrrad kümmern. Das schwimmen von Messina nach Catania hat Spuren hinterlassen. Sogar die Kette hatte schon Rost angesetzt. Gut geölt. Beim fahren ist mir dann aufgefallen, dass das Fahrrad heute eine leicht veränderte Lenkeigenschaft hat. Komisch. Gepäck geprüft, vielleicht ja unbalanciert gepackt. Nein. Luftdruck geprüft, hinten waren nur noch 3 bar drin, vorn okay. Nach dem aufpumpen, nein, das war es auch nicht. Aber wieso nur 3 bar hinten. Nach einer Weile viel es mir dann ein. Vermutlich hat das ganze Wasser auch im Lenkrohr seine Wirkung hinterlassen und da hinten nach ein paar Kilometer wieder weniger Luft drin war hab ich mir die Zeit genommen für einen Service am Straßenrand. Im Hinterrad hatte ich mir mal wieder einen klitzekleinen Dorn eingefangen der ein Loch verursacht hat. Dieser kleine Kompressor den ich da dabei hab ist schon toll, ehrlich. Die Investition hat sich gelohnt, Reifen wechseln ganz entspannt, kann sogar einen höheren Druck, als den Fahrdruck, einstellen um den Mantel wieder richtig passend einzufügen. Der Akku ist halt ein bisschen schwach. Das Lenkrohr habe ich geölt und auch sonst alle beweglichen Teile geschmiert. Bremsen zentriert (die Beläge sind noch okay) und die Gangschaltung besser eingestellt. Das ganze an einer Seitenstraße zur Bundesstraße, ganz gemütlich. So ist das also wenn man mal nicht 100 % gibt sondern einfach nur weniger. Gemütlich. Die Sonne hat geschienen. Was will man mehr. Dann hab ich dem navi wieder das Kommando gegeben und bin blindlinks der App gefolgt. Der erste Weg war nun nicht so toll. Ein Mountainbiker hätte sein Spaß andere Strecke gehabt, ich eher weniger, musste langsam durch die Schotterpiste. Aber ich hatte Zeit und gab dem Navi noch eine zweite Chance und siehe da, der Knaller. Ich empfehle die Videos anzuschauen (link link link link). Das Internet in der Absteige heute ist auch der Knaller. 280 Mbps, zumindest im Bad, im Bett kein WLAN mehr. Also Syrakus machte mir schon bei der Einfahrt spaß und der Eindruck hat sich nicht geändert. War um 2 Uhr da und hab mich erstmal in eine Bar gesetzt und Kaffee und Köstlichkeiten genossen. Dann ein bisschen durch die Stadt gefahren (link link link), Unterkunft gesucht, dann nochmal per Fuß über die Insel, einkaufen. Toll, gefällt mir sehr sehr gut hier. Saß ein bisschen am Meer rum (link). Die Menschen herzlich, offen, nicht nur einsprachig. Ach ja sehr schön. Morgen geht es nochmal so weiter, in diesem Sinne gute Nacht und herr Puten, hör auf mit dem scheiß, okay.



Navis frist try

my new house

House with a view

Finally the etna showed up!

Navis second try

Azzuro

bike path close to syrakus

syrakus

syrakus

syrakus

syrakus

syrakus

syrkus

 
 
 

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