Sin City
- Ralph

- 28. Juni 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 2. Juli 2025

Ein paar Jahre zu spät für mich aber nun endlich habe ich es geschafft, nach Sin City – New Orleans! Schon immer ein Traum von mir im French Quarter ein paar Tage zu verbringen und was soll ich sagen, ja eine Stadt nach meinem Geschmack. Amsterdam, Hamburg, Bangkok und New Orleans, eine Reihe und für mich Abstinenzler nun endlich dort. Ist vielleicht auch besser so, dass ich straight edge lebe, das hätte dort heftig werden können, ich kann eskalieren, wie manche wissen. Also nun aber von vorn, schon länger keinen Eintrag mehr verfasst, warum? Ich war doch hin und wieder unterwegs aber zu faul zum schreiben, oder zu müde? Wer weiß? Gold Coast war nett, aber auch Arbeit und wollte mir das für ein andermal aufheben, wenn es mal wieder wärmer hier ist. Ja richtig wärmer, es ist nämlich Winter hier, also so richtig Winter, es wird dann nachts mal unter 10 Grad. Die Temperatur ist es nicht die mich depressiv macht, die viele Arbeit vielleicht, was jedoch sicherlich zu meiner Müdigkeit beiträgt ist, dass es nur kurz hell ist. Die Sonne geht um 17 Uhr bei 20 Grad unter, das irritiert mich dann doch mächtig. Wirft meinen alten Biorhythmus dann doch gehörig durcheinander. So kommt es, dass ich viel arbeite und schlecht esse, sprich mal wieder Diät machen sollte, altes Spielchen, aber auf dem Nachhauseweg liegt der Mces. Wie komme ich nun wieder nach New Orleans? Richtig wer viel arbeitet, der arbeitet viel, letzte Woche hieß es, du gehst mit in die USA und da überlegte ich nicht lang und sagte ja. Also das Team alleine lassen, man muss es ihnen lassen, sie haben es zumindest versucht, sind aber doch gescheitert, immer gut wenn die Führungskraft mal weg ist, dann wissen sie was sie an einem haben. Ab ins Flugzeug. Businessclass ist schon was nettes, so mit ausstrecken und gutem Essen und schlafen und so, hervorragend auf einem 14 h Flug, das Unterhaltungsprogramm war schon besser. Dann in San Franzisco umsteigen nach Houston, dann weiter nach Knoxsville. Also ich war 24 h unterwegs, bin um 10 Uhr gestartet und um 18 Uhr angekommen, verrückt. Moment? Warum Knoxsville? Einen Kollegen abholen, und Oak Ridge Laboratorien besuchen, naja zumindest die Museen rundherum. Richtig Oak Ridge, Urananreicherung, Oppenheimer, Atombombe und so. Genau die die gebraucht wurde um den Krieg zu beenden, der schon zu Ende war, so zumindest die Propaganda auf der Gewinnerseite. Es ist sehr interessant und einen Besuch wert, allemal. Der Rest? Kinder, fickt eure politische Korrektheit, das ist Vergangenheit. Die Gegenwart sieht in Knoxville anders aus, das Mittagessen mit Amerikanischem Pulled Pork war phänomenal und wohl das beste der Essen die ich hatte während der Zeit in den USA, und ich hatte viele gute, aber das „hole in the wall“, war doch das Beste, danke Andrew. Abends mit verschiedenen Kollegen vom Kollegen Andrew im Biergarten, ja einem Deutschen, gewesen. Was soll ich sagen, beinahe wie Zuhause, nur die Burgmauern und der Kulissenturm haben mein Heimweh gestört. Beinahe wie die Schwaneninsel, grüße nach Waiblingen. Da saß der Deutsche, der kein Bier trinkt, in Amerika im deutschen Biergarten und aß was? Richtig eine Wurst, oder zwei, mit Sauerkraut, was auch sonst. Ein Kulturelles Highlight für mich, hatte ich nich nie.
Am nächsten Tag ging es über Charlott Carolina, whoooooooooooooooooooooooooo Nature Boy, nach New Orleans. Für mich bedeutete das, dass ich nun einmal die Welt umrundet hatte, zwar zu verschiedenen Zeitpunkten, aber einmal rund um die Welt. Kaum angekommen in New Orleans, gingen wir das auch feiern, also essen und was soll ich sagen, außer, dass ich keinen Alkohol trinke, bin ich auch noch allergisch gegen Fisch und Seafood. Blöd, aber das Krokodil scheint kein Seafood zu sein, geschmeckt hat es nach Gewürzen. Dann ab in die Bourbon Street und was soll ich sagen, wenn am Nachmittag schon so hochklassige Musik in den Pups gespielt wird, bin ich zuhause. Das war schon der helle Wahnsinn, nachmittags um 3 Uhr eine Kneipentour zu machen und von einer hochklassigen Band zur anderen zu wackeln. Leider mussten wir um 18 Uhr schon zu einem Dinner der Firma. Ab er da folgten noch ein paar Besuche, die darauffolgenden Tage in der Bourbon Street und am zweiten Abend, nach einem weiteren Firmendinner hab ich wohl das beste Saxophon E-Gitarren Duo der Welt spielen hören. Ich, entgegen meiner Gewohnheit, bin bis zum Schluss geblieben. Was mir auffiel, die Amerikaner sind ausgesprochen freundlich und nicht tätowiert. Unglaubliche Stadt, außergewöhnliches Viertel, Perlenketten-vom-Balkon-werfen-zu-Menschen-die-blank-ziehen (ist so Tradition, hab es mir nicht ausgedacht). Hat mir sehr gut gefallen die Stadt, in diesem Sinne.




Wow, New Orleans. Da kommt Neid auf!